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Mit flexibler Commerce Software zum Marktführer im Lebensmittel-Onlinehandel

Teil 1 der Blogserie: Dr. Robert Zores, CTO REWE digital

von  REWE digital
01.03.2021

In unserer gemeinsamen Blogserie mit commercetools und fulfillmenttools sprechen wir darüber, welche Herausforderungen die Corona-Pandemie insbesondere für den Lebensmittelhandel mit sich bringt. Jedoch kämpft nicht nur der Lebensmittelmarkt mit der aktuellen Situation, sondern die Händler aller Branchen. Um bestehen zu können, sind der Einstieg in die Digitalisierung und der Auf- bzw. Ausbau eines Online-Angebots unumgänglich. Dabei dürfen auch flexible E-Commerce- und Fulfillment-Lösungen nicht fehlen.

Im ersten Teil der Blogserie lest ihr, warum es sich laut unseres CTOs Dr. Robert Zores lohnt, in smarte Software-Lösungen zu investieren und wie der REWE Abholservice schon im Frühjahr 2020, also während des ersten Lockdowns, davon profitiert hat.  

 

Von 500 auf 1.000

Gerade stellt Corona Einzelhändler vor Herausforderungen. Auch der systemrelevante Lebensmittelhandel sucht nach Lösungen, um Kunden und Mitarbeiter beim Einkauf zu schützen. Als Teil der REWE Group nehmen wir bereits seit geraumer Zeit eine Vorreiterposition im komplexen Online-Lebensmittelhandel ein. Wir waren auf die Pandemiezeiten ziemlich gut vorbereitet. Flexible Konzepte wie Click & Collect oder Online-Supermarkt mit Lieferung verringerten Kontakte und stellten dabei doch die Versorgung sicher – und das auf gewohnt hohem Standard. Und damit nicht genug: Seit dem Frühjahr 2020 ist es uns gelungen, die Märkte, die beispielsweise einen REWE Abholservice bieten, innerhalb kürzester Zeit auf die doppelte Anzahl – von etwa 500 auf 1000 – zu skalieren. 

Wie aber ist ein solcher Parforceritt möglich? Ganz „einfach“: mit der passenden Software. Als langjähriger Gesellschafter der Software commercetools habe wir hierfür früh den Grundstein für erfolgreichen E-Commerce gelegt. Parallel dazu entwickeln wir inhouse eine ausgeklügelte Fulfillment-Software, die einen der komplexesten Bereiche des Online-Lebensmittelkaufs abbildet: die Kommissionierung der Bestellung bis hin zur Versendung. Ausgegründet aus REWE digital setzt unser Start-up OC fulfillment auf dieselben State-of-the-Art Technologien. Deren Lösung, die seit September 2020 Händlern aller Branchen zur Verfügung steht, heißt – passenderweise – fulfillmenttools.

commercetools sprach mit Dr. Robert Zores, CTO REWE digital, über die Herausforderungen, die der Lebensmittelmarkt mit sich bringt und warum es sich lohnt, in smarte Commerce-Lösungen zu investieren.

Dr Zores Robert, REWE digital

Dr. Robert Zores, CTO REWE digital

1. Die Lösungen von commercetools und fulfillmenttools haben wichtige Beiträge zum anhaltenden Erfolg von REWE im Bereich des E-Commerce geleistet. Welche genau waren das?

Dr. Robert Zores, CTO REWE digital: Einerseits hat uns die frühe Investition in commercetools geholfen, unseren Kunden schnell und skalierbar exzellente Serviceangebote für die Online-Bestellung von Lebensmitteln anzubieten. Die Kunden von heute sind beim Thema E-Commerce inzwischen hohe Standards und umfassende Serviceangebote gewohnt. Es ist für sie selbstverständlich, Einkäufe zum gewünschten Zeitpunkt auf dem für sie passenden Kanal zu tätigen. 

Mit Hilfe des commercetools-Teams sind wir zum Pionier und Marktführer im Foodbereich geworden – über unseren Liefer- und Abholservice erreichen wir heute rund 90 Prozent der Bevölkerung, der Paketservice deckt zusätzlich das gesamte Land ab. fulfillmenttools hingegen basiert auf unserer eigenen Fulfillmentplattform, die von REWE digital entwickelt wurde und die komplexen dahinterliegenden Prozesse nach der Onlinebestellung bis hin zur Lieferung bzw. Übergabe der Ware an den Kunden effizient organisiert. Schon während der Konzeption des teilautomatisierten Lagers in Niehl haben wir über die Entwicklung einer Fulfillmentlösung nachgedacht, die wir auch vermarkten wollten.

2. Beide Software-Plattformen sind mittlerweile auch für andere Kunden zugänglich. Warum war die Lebensmittelbranche genau der richtige Härtetest für beide Systeme?

Robert Zores: Der Einkauf von Lebensmitteln ist für Kunden in gewisser Hinsicht ein emotionaler Vorgang. Wir kaufen heute bewusst ein, legen Wert auf Qualität und Service. Zudem sind Lebensmittel – anders als Schrauben oder Bücher – kritische Produkte hinsichtlich rechtlicher Vorgaben, aber auch vor allem in Bezug auf Verderblichkeit, Lagerung und Handling. Salat, Basilikum, Hackfleisch oder Tiefkühlpizza müssen exakt gekühlt, sorgsam kommissioniert und geliefert sowie im Online-Shop mit sämtlichen relevanten Informationen angeboten werden. Wenn dann die Kunden noch Same-Day-Bestellungen auslösen oder ihre Bestellung im letzten Moment ändern möchten, wird es so komplex wie in keiner anderen Branche. Hier haben wir seit dem Start von REWE digital 2014 sehr viel gelernt, entwickelt und vorangetrieben.

Es gibt sicher einige Start-ups, die gute Ideen entwickeln. fulfillmenttools ist ein Start-up, das über ein einzigartiges Fulfillment-Knowhow verfügt. Seit 2020 ist diese Expertise für Händler aus allen Branchen zugänglich. Mit dieser Händler-DNA bietet die erste direkte Ausgründung von REWE digital ein außergewöhnliches Verständnis für die Anforderungen von Kundenseite.

3. Inwiefern greifen commercetools und fulfillmenttools beim E-Commerce-Prozess perfekt ineinander – am Beispiel des REWE Abholservices?

Robert Zores: Wir haben seit jeher eine ambitionierte Ausbaustrategie bei unseren E-Commerce-Angeboten verfolgt. Das Jahr 2020 und die Pandemie-Lage stellten aber eine außergewöhnliche Herausforderung dar. Hier zeigte sich die Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit unserer Prozesse. Der Abholservice ist ein schönes Beispiel, da darin die Auswirkungen und Vorteile für die Kunden besonders deutlich wurden.

Binnen weniger Wochen konnten wir die Zahl der REWE-Märkte mit Abholservice auf über 1.000 nahezu verdoppeln. Wo sich andere mit viel Manpower und zusätzlicher Infrastruktur mühen mussten, um Click & Collect-Angebote einzurichten, konnten wir unsere Services skalieren, Märkte organisatorisch hinzufügen und diese im Web und in der App integrieren. 

Sicherlich war das ein Kraftakt für das Abholservice-Team, der ohne unseren technologischen Background, die Lösungen von commercetools und die Fulfillment-Plattform, auf die fulfillmenttools aufsetzt, nicht möglich gewesen wäre.

Dieses Interview ist Teil unserer Blogserie zum Thema Commerce-Lösungen in der Foodbranche. Details zu cleverem Fulfillment erfahrt im Interview mit Björn Dröschel, Managing Director Product & Technology fulfillmenttools, Insights zum Thema E-Commerce in der Lebensmittel-Branche im dritten Teil, dem Gespräch mit Dirk Hoerig, CEO bei commercetools.

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