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Im Interview: Petar über seine Arbeit in Sofia

Welchen Weg hat Petar bei der REWE digital eingeschlagen und wie sieht sein Arbeitsalltag aus?

von  REWE digital
24.03.2022

Wir wurden 2014 in Köln gegründet. Seit fast fünf Jahren sind wir auch als REWE digital Bulgaria in Sofia vertreten. Wie es ist, ein Teil des bulgarischen Teams zu sein, erzählt uns Petar, einer unserer Software Engineers aus Sofia im Interview mit dem bulgarischen Online-Magazin Kaldata. Dies ist die deutsche Übersetzung des Artikels:

 

Kaldata: Warum hast du dich für den IT-Sektor als beruflichen Weg entschieden?

Petar: In der Schulzeit war ich sehr gut in Mathematik. Ich nahm regelmäßig an vielen regionalen und nationalen Wettbewerben teil. Als ich in der 12. Klasse war, kam mir die Idee, Informatik zu studieren, und ich wollte unbedingt in das offenste und am weitesten entwickelte Umfeld in Bulgarien eintreten. Die Zeitungsartikel über höhere Gehälter beeinflussten mich ebenfalls, und so begann ich mein Studium an der American University, wo ich den Studiengang Computer Science and Information Systems absolvierte. Da in der IT-Branche vor allem junge Leute arbeiten, war es für mich entscheidend, mich vor Ort und unter ähnlich gepolten Leuten wohlzufühlen.

 

Wie lange arbeitest du schon bei REWE digital und welche Stationen hast du bisher durchlaufen?

Bei REWE digital arbeite ich seit dreieinhalb Jahren. Angefangen habe ich als Junior Frontend-Entwickler. Im Laufe der Zeit haben die Art der Arbeit und meine intrinsische Motivation dazu beigetragen, mir zusätzliche Fähigkeiten im Backend zu anzueignen und die DevOps-Oberfläche zu berühren. Ich würde mich derzeit als Fullstack definieren, mit ausgeprägter Frontend-Affinität. Im Jahr 2021 wollte ich mehr über die Arbeit eines Product Owners (PO) erfahren und teilte für einen Zeitraum von sechs Monaten meine Zeit zwischen dem Schreiben von Codes und der Beziehung zu unseren Stakeholdern sowie der Vorbereitung neuer Produkte und Funktionen für mein Team auf. Die Erfahrung als Product Owner war von unschätzbarem Wert. Ich habe wirklich viel gelernt, aber ich habe mich entschieden, mich auf Coding zu konzentrieren - ich hatte das Gefühl, dass das im Moment das Richtige für mich war. Jetzt helfe ich von Zeit zu Zeit dem PO unseres Teams bei einigen Aufgaben und nehme so das Beste aus beiden Welten mit. Ich bin REWE digital dankbar, dass sie meinen Wunsch, eine andere Rolle auszuprobieren, unterstützt haben. Ich bin auch allen meinen Kolleg:innen dankbar für ihre uneingeschränkte Bereitschaft, mir mit Material, Wissen und Motivation zu helfen.

 

Wie gehst du mit dynamischen Arbeitssituationen um?

Das Team, mit dem ich zusammenarbeite, existiert seit fast vier Jahren und wir sind wie eine gut funktionierende Einheit. Die Leichtigkeit in der Arbeit und die Kommunikation sind auf einem wunderbaren Niveau, und nach so vielen Jahren treten dynamische oder komplizierte Situationen nur sehr selten auf. Wenn es zu einem Zwischenfall kommt, kümmert sich jede verfügbare Person, sofort um die Aufgabe, und wenn nötig, werden weitere Teammitglieder zur Unterstützung hinzugezogen. Wir helfen uns immer gegenseitig bei der Lösung von Problemen. Die Kompetenz, das Verantwortungsbewusstsein und die Erfahrung meiner Teamkolleg:innen geben mir ein gutes Gefühl bei allem, was wir tun. Unser ruhiges Arbeitsumfeld gibt uns die Möglichkeit, zu experimentieren, ohne Angst haben zu müssen, dass etwas vollkommen schiefgeht.

 

Wie definierst du dich: Bist du ein Individualist oder Teamplayer?

Ich definiere mich als Teamplayer. Es ist sehr wichtig, dass sich alle im Team wohlfühlen, miteinander auskommen und berufliche oder persönliche Meinungsverschiedenheiten ausgleichen. Ich freue mich sehr, wenn ich etwas alleine schaffe, manchmal natürlich auch mit der Hilfe und Unterstützung von Kolleg:innen, und ich freue mich auch, wenn ich sehe, dass mein:e Teamkolleg:innen ebenfalls eine wichtige Aufgabe erfüllt haben. Wirgefühl nach einer erfolgreichen Demo haben für mich einen sehr hohen Stellenwert.

 

Wie sieht der Unternehmensalltag aus und was macht den Erfolg des bulgarischen Teams aus?

Unsere Erfolge beruhen auf der Tatsache, dass wir jeden Tag hart arbeiten, um kleine, inkrementelle und wertvolle Neuerungen zu schaffen. Manchmal befindet sich ein Teammitglied in einer Sackgasse, aber jemand anderes behält den Durchblick. Nur gemeinsam, durch offene Kommunikation und Hilfe, können wir eine Lösung für alle Hindernisse und Hürden finden und bei unseren Meilensteinen vorankommen. In der flachen Hierarchie, die wir haben, ist die Verantwortung und Integrität meiner Kolleg:innen das Wichtigste im Arbeitsprozess. All unsere Teams haben diese Eigenschaften und so schaffen wir es, unsere Ziele zu erreichen und uns weiterzuentwickeln. Wir arbeiten täglich Hand in Hand mit unseren Kolleg:innen in Köln, als Teil des Fulfillment-Tribes. Ich bin sehr froh, dass wir uns zwischen unseren internationalen Teams offen austauschen können, denn das hilft uns, unser Ziel zu erreichen - gemeinsam eines der führenden Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen zu sein und zu bleiben. 

 

Hast du ein Lieblingsprojekt bei der Arbeit und wovon träumst du?

Meine Favoriten sind alle Frontend-Aufgaben. Ich versuche, in jedes neue Projekt eine neue Technologie zu integrieren, um die "Flamme in unserer Beziehung" zu erhalten. Ich freue mich, wenn Projekte effektiv funktionieren (wie z.B. der Betrieb von Ivet Lalova) - schnell, geschmeidig und ohne Hindernisse.

Ich wünsche mir Gesundheit für mich und alle Menschen um mich herum, Frieden, Zufriedenheit, und warum nicht auch mal Fernarbeit von Bali aus.

 

Auch wir haben vor circa zwei Jahren mit Petar gesprochen: https://www.youtube.com/watch?v=aQg8VQhNmS8

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