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Christmas came early (or really late …)

Unsere Berliner Kolleg:innen konnten bei Sonnenschein endlich Weihnachtselfen spielen

von  Christoph Wetterney
01.09.2021

Ein Berg aus Weihnachtsgeschenken, der nur mit Hilfe einer Schubkarre an den Ort der Bestimmung unter den Baum gebracht werden konnte. So sehen doch Kinderträume aus…! Bevor wir jedoch an diesen Punkt gelangen konnten, hat uns die bestehende Pandemie (was auch sonst?) ordentlich Steine in den Weg gelegt. 

Doch fangen wir am Anfang an: Sternzeit Dezember 2020, nach einem äußerst anspruchsvollen, oft traurigem Jahr, keimte in Berlin die Idee auf, etwas Freude zu verbreiten. Nebenbei kann es ja auch nie schaden, ein paar Punkte auf das Karmakonto einzuzahlen! Nur wie soll unser Charity Projekt aussehen? Nach ausführlicher Recherche lokaler Einrichtungen fiel die Wahl auf die Kinderküche des Familienschutzwerkes*. 

Der simple Plan sah vor, Wunschzettel der Kinder zu sammeln und daraufhin mit dem gesammelten Geld die entstandenen Einkaufslisten abzuarbeiten. Wir sind ja quasi vom Fach. Aber einfach kann ja jeder, deswegen nahmen wir uns ausführlich Zeit für die Dechiffrierung von den handgeschriebenen Kunstwerken. Namen, Alter, manchmal Geschlecht und Geschenkewunsch wollten herausgefunden werden. 

 

Bescherung in kurzen Hosen 

Wir haben unser Bestes gegeben um auf die individuellen Wünsche der Generation “TikTok” einzugehen. Das Ganze wurde natürlich durch die üblichen Weihnachtsleckereien versüßt. Mit der Aussicht, den Geschenkesack noch vor Weihnachten vom Schlitten zu schmeißen, trafen wir uns im Büro zum internen Boxing Day. Einer von uns kleinen Elfen (not me) hat es irgendwie geschafft den Überblick zu behalten und so sind die richtigen Geschenke in ihren Boxen gelandet. 

Unser Timing war aber leider so optimal wie 23°C an Heiligabend. Es wurde erneut ein Lockdown (setze ein: light, 3.0, younameit…) von der Regierung beschlossen. Eine gemeinsame Übergabe vor Weihnachten erwies sich somit als unmöglich. Wir waren aber zuversichtlich im Januar gehen die Zahlen … jedenfalls im Juni war es dann soweit! Zum Aufwärmen wurden Ostereier gesucht, die Schubkarre kam zum Einsatz und die Geschenke konnten endlich übergeben werden. Leuchtende Kinderaugen und eine Bescherung im Kleid oder kurzen Hosen hat man ja auch nicht so oft. 

PS.: Vielen vielen Dank an Patricia und Jörg für die helfenden Hände, den kühlen Kopf und die Auffrischung meiner Geschenkverpackungsskills. An Mel für die schöne Idee eine wohltätige Aktion zu machen, wie es auch in den Kölner Büros geschehen ist. An Antonia für die Organisation auf Seiten der Kinderküche. Und natürlich tausend Dank an alle Spender:innen der REWE digital!
 

*Die Kinderküche ist mit dem Angebot "Check-In", der in der Nachbarschaft gelegenen Freikirche, und der evangelischen Kirche, eine Kooperation eingegangen, um sich die Ressourcen zu teilen: So hat die evangelische Kirche einen großen Garten, den während der Pandemie immer nur Teilgruppen der Kinder, sonst auch alle zusammen, nutzen können. Das Check-In bietet viele Möglichkeiten an zu Basteln und sich handwerklich auszuprobieren und die Kinderküche bietet den Kindern, neben einer warmen Mahlzeit, auch Ausflüge und pädagogische Unterstützung außerhalb der Schule an.

 

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